Erfahrungsbericht 9

Ich bin richtig froh darüber, diesen Blog gefunden zu haben und ich merke: man ist nicht allein! Es geht vielen so!!!
Und ja, ich schäme mich und belüge mich selbst…ach, die 10 Euro….und dann wieder 10…
und dann mal 20…und es läppert sich und die Anrufe werden immer mehr und ich merke, ich muss sofort die Notbremse ziehen, es beginnt sich zu verselbständigen. Allein dies hier nun aufzuschreiben, bringt ein Stück mehr Klarheit und Ernüchterung. Ja, es geht natürlich bei mir auch um den HM und es ist eine Seelenverbindung, oder er ist gerade blockiert, aber er liebt mich…. An diesen Sätzen hält man fest und man vergisst dabei total, dass man in die Eigenliebe und Unabhängigkeit kommen muss. Das hört sich so abgedroschen an….aber nicht abgedroschener als Blockade und Partnerin liegt im Verlust oder Treffen zwischen 2 Tagen und 2 Monaten…. aber im Gegensatz dazu ist die Eigenliebe der Weg aus der Sucht. Denn neben der Heilersucht, denke ich, ist man ja auch beziehungssüchtig, da man sein Glück von einem Mann, der sg. Dualseele, dem Seelenpartner, der karmischen Verbindung, abhängig macht. Alleine und ohne „Droge“ ist man ganz auf sich selbst gestellt und es kommt dieser große Schmerz zum Vorschein, den man glaubt nicht aushalten zu können und man versucht mit allen Mitteln die Situation zu kontrollieren….und hofft auf die Hellsicht der Berater, die etwas Positives prophezeien, damit man sich besser fühlt….aber man ist „angefixt“ und man wird immer abhängiger…vom HM und von den Telefonaten in den Lines. Und so beginnt man am echten Leben vorbei zu leben und begibt sich in eine Parallelwelt. Ich hoffe so sehr, dass ich da raus komme!!! Es ist diese Angst vor der Leere, vor dem Alleinsein….aber wenn man es schafft, sich selbst ein Freund, ein Berater zu sein, denn im Endeffekt kennt kein Berater auf der Welt einen so gut wie man sich selbst, ist das denke ich schon ein guter Schritt aus der Sucht.